Andreas Eckstein

universell kreativ

 

Lyrik

Soeben erschienenen:

das gefühl meiner selbst - gedichte aus vier jahrzehnten 

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Lyrisch bewegt, was beengt, bedrängt, einschränkt, enttäuscht, erschüttert, in Erstaunen versetzt, irritiert, … Sehnsucht treibt. Dichter schreibt. Aus Verzweiflung. In Einsamkeit. Dem Drang nach Zweisamkeit.

Aus Träumen wirr erwacht, für den Moment ohne Hoffnung, wird solche im nächsten Augen-Blick von neuem entfacht.

Ausgehend von verkrochenem Leben, verschämter Liebeserklärung über unsicheres Herantasten, erst zaghafte, dann beherzte Annäherungs-versuche werden Selbstbewusstsein und Akzeptanz erlangt.

Sich verstecken? Ums Verrecken nicht! – Weit über das persönliche Comingout geht diese Entschlossenheit schließlich hinaus, erlangt zunehmend gesellschaftliche Relevanz.

Die Chronologie der Verse aus vier Jahrzehnten vermittelt authentischen Einblick in die Entwicklung des Fühlens, Denkens, Seins des Verfassers. Der Lyrik-Band bildet somit ein Pendant zu seinem, wenn auch autobiografisch geprägten, so doch fiktiven Roman „Osthoff“. 

Hier eine kleine Auswahl an Gedichten aus dem Buch sowie am Ende der Seite eines von rund 25 Gedichten, die in den letzten drei Jahren neu entstanden sind und sich zu einem zweiten Gedicht-Band anzusammeln begonnen haben:


WORTE IN DEN WIND


Keiner widerspricht.

Keiner gibt Antwort.

Manchmal trägt Wind

Eines der Worte zu mir zurück.

So trifft der Bumerang.

So zerstöre ich mich.

In mir find ich mich nicht.

                         1978



DU HAST MICH GETÖTET

aber 

deine Tränen um mich

wiegen alles auf

alles was ich dir gab

mein Leben

 

und 


weinst du um dich

zittert in dir noch

was du mir nahmst

dein Leben. 

Ich weine dir nach.

1987 

SO EINFACH – SO SCHWER

 

Dir nah sein

ohne dich zu bedrängen

dich binden

ohne dich einzuengen

 

berühren

ohne dich scheu zu machen

behüten

ohne dich zu bewachen

 

dich fassen

ohne dich einzufangen

frei lassen

ohne um dich zu bangen

 

dich halten

ohne dich zu erdrücken

dich küssen

ohne dich zu ersticken

 

dich treiben

ohne dich zu hetzen

DICH LIEBEN

ohne dich zu verletzen.

                                                      2003 


BARBARISCH

 

Nicht wie gefordert

benommen –

Prügel bekommen.

 

Nicht wie erwartet

angepasst –

gnadenlos geschasst.

 

Nicht wie verlangt

betragen –

eiskalt erschlagen.

2012

                                                        


ANFANG & ENDE

 

Das Ende vom Anfang:

der Anfang vom Ende.

Wenn das kein Grund ist,

zu feiern! Alles erreicht,

geschafft und geschaffen.

Leben ist angesagt. Geh!

Lass dich gehen! Wohin‘s

dich und was auch immer

dich treiben mag – treib‘s

auf die Spitze! Bring's

auf den Punkt! Geh!

Lass es laufen! Es läuft.

                                  2015